Berichte

Berlin war noch nie eine geschlossene Gesellschaft. Schon immer zog es Menschen von überall her in die Spreemetropole. Von den heute in Berlin lebenden Bewohnern wurde etwa jeder Zweite nicht hier geboren. Allen voran junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren zieht es nach Berlin, während ältere Menschen ab 59 Jahren tendenziell in das Umland abwandern.

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Seit dem 22. November 2017 sind in Großbritannien Ersterwerber von Wohneigentum bis zu einem Kaufpreis von 300.000 GBP von der Grunderwerbsteuer befreit. Das hat der britische Schatzkanzler Philip Hammond vor Kurzem verkündet. Die Befreiung von der Grunderwerbsteuer soll Hammond zufolge insbesondere dazu dienen, jungen Menschen den Kauf von Wohneigentum zu erleichtern.

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Berlin ist ein beliebter Wohnstandort und Tourismusmagnet. Im Jahr 2016 wurden in der deutschen Hauptstadt Zuzüge von etwa 50.000 Menschen aus dem In- und Ausland registriert und die allermeisten Neu-Berliner sind auf dem Mietmarkt beheimatet. Verlässliche Zahlen zur Eigentumsquote gibt es nicht, wobei sie geschätzt bei knapp unter 16 % liegt; Berlin trägt damit im nationalen Vergleich die rote Laterne.

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In Berlin ist die Wohnungssituation angespannt. 2016 zogen etwa 50.000 Menschen in die Hauptstadt. Aktuelle Prognosen gehen von einem Wachstum auf über Vier Millionen Menschen bis spätestens 2035 aus. Obwohl die Zeichen in Berlin schon seit Jahren auf Wachstum stehen, war Wohnungsneubau lange Zeit nicht auf der Agenda der Landespolitik....

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Milieuschutz ist der umgangssprachliche Begriff für das rechtliche Instrument der Erhaltungssatzung nach § 172fff Baugesetzbuch,die der Gesetzgeber den Gemeinden an die Hand gibt. In Berlin entsprechen die Gemeinden den Bezirken. Es gibt drei Arten von Erhaltungszielen. 1. Erhaltung der städtebaulichen Eigenart des Gebiets auf Grund seiner städtebaulichen Gestalt...

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In Berlin entsprechen die Gemeinden den Bezirken. In den Erhaltungssatzungen werden die Prüfkriterien für die jeweiligen Milieuschutzgebiete definiert. Grundsätzlich müssen sich Eigentümer in Milieuschutzgebieten Rückbau, Änderungen und Nutzungsänderungen genehmigen lassen....

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Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung wollte wissen, wer wo welche Wohnungen baut. Die Studie ist eingebettet in die beiden Hauptdiskussionsstränge der Wohnungspolitik. Der öffentliche (und auf politischer Ebene) geführte wohnungspolitische Diskurs wird derzeit vor allem von der Sichtweise bestimmt, dass die „falschen“ Wohnungen gebaut werden, nämlich überwiegend Eigentumswohnungen im höheren Preissegment. Außerdem werden Sickereffekte in Frage gestellt. Sickereffekt heißt, dass Haushalte, sobald sie eine höhere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erreicht haben, in neue und höherwertigere Wohnungen ziehen....

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Im ersten Teil unseres Beitrages wurde kurz besprochen, zu welchen Ergebnissen das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung im Frühjahr 2017 kam, als es in einer Studie hinterfragte, wer für wen, wo baut. Die im öffentlichen und politischen Diskurs dominierende Sichtweise, dass derzeit die „falschen“ Wohnungen gebaut würden, nämlich vor allem Eigentumswohnungen im höheren Preissegment, lässt wesentliche Aspekte unberücksichtigt, mit der die Bauwirtschaft konfrontiert ist....

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Wohnungsmarktexperten und Politik sind sich einig: Nur mehr Wohnungsneubau kann die prekäre Wohnungslage in Berlin auf Dauer entspannen. Ein vom Senat selbst in Auftrag gegebener und im Oktober vorgelegter Bericht zum Mietmarkt kritisiert, dass die Verwaltung unter Bausenatorin Lompscher (Linke) die Neubauaktivität in der Hauptstadt ausbremse statt zu beschleunigen. Konkret wird moniert, dass Lompschers Verwaltung Großprojekte und Hochhäuser verhindere, dem Schutz von Stadtbäumen Vorrang vor Dachgeschossausbauten und Baulückenschließungen gebe und den Wohnungsmangel dadurch noch verschärfe....

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