Berichte

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung wollte wissen, wer wo welche Wohnungen baut. Die Studie ist eingebettet in die beiden Hauptdiskussionsstränge der Wohnungspolitik. Der öffentliche (und auf politischer Ebene) geführte wohnungspolitische Diskurs wird derzeit vor allem von der Sichtweise bestimmt, dass die „falschen“ Wohnungen gebaut werden, nämlich überwiegend Eigentumswohnungen im höheren Preissegment. Außerdem werden Sickereffekte in Frage gestellt. Sickereffekt heißt, dass Haushalte, sobald sie eine höhere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erreicht haben, in neue und höherwertigere Wohnungen ziehen....

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Im ersten Teil unseres Beitrages wurde kurz besprochen, zu welchen Ergebnissen das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung im Frühjahr 2017 kam, als es in einer Studie hinterfragte, wer für wen, wo baut. Die im öffentlichen und politischen Diskurs dominierende Sichtweise, dass derzeit die „falschen“ Wohnungen gebaut würden, nämlich vor allem Eigentumswohnungen im höheren Preissegment, lässt wesentliche Aspekte unberücksichtigt, mit der die Bauwirtschaft konfrontiert ist....

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Wohnungsmarktexperten und Politik sind sich einig: Nur mehr Wohnungsneubau kann die prekäre Wohnungslage in Berlin auf Dauer entspannen. Ein vom Senat selbst in Auftrag gegebener und im Oktober vorgelegter Bericht zum Mietmarkt kritisiert, dass die Verwaltung unter Bausenatorin Lompscher (Linke) die Neubauaktivität in der Hauptstadt ausbremse statt zu beschleunigen. Konkret wird moniert, dass Lompschers Verwaltung Großprojekte und Hochhäuser verhindere, dem Schutz von Stadtbäumen Vorrang vor Dachgeschossausbauten und Baulückenschließungen gebe und den Wohnungsmangel dadurch noch verschärfe....

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